In Erinnerung an Renate Gruber

„Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.“ – Albert Schweitzer –

Am 24. Juni 2020 mussten wir nach langer Krankheit schweren Herzens aber in großer Dankbarkeit von Renate Gruber Abschied nehmen.

Renate Gruber, geboren am 30. November 1947 in Berlin, gründete im Jahr 2012 zusammen mit Ihrem Mann Roland Gruber (1922 – 2015) die Roland & Renate Gruber Stiftung. „Etwas Gutes weitergeben“ – auch über ihren Tod hinaus – das war stets die Devise von dem Ehepaar Gruber. Gemeinsam legten sie die Stiftungspfeiler fest, die ihnen besonders am Herzen lagen: die Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder und pflegebedürftiger, alter Menschen sowie die Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden. Im Rahmen von Roland Grubers 90. Geburtstag wurde feierlich die Ernennungsurkunde ihres gemeinsamen Herzensprojektes überreicht. Nach dem Tod von Roland im Jahr 2015 unterstützte Renate im Rahmen der Gruber Stiftung großzügig Projekte wie z.B. ein Forschungsprojekt über Hirntumore bei Kindern der Haunerschen Kinderklinik oder die Unterstützung des Fördervereins Integriertes Wohnen für Menschen mit Behinderung, die Nachbarschaftshilfe in Großkarolinenfeld, die Renovierung der Kirche in Kranken u.v.m.

Renate Gruber war ein Mensch voller Elan, Lebenslust und es war ihr eine Freude, wenn sie anderen helfen konnte. Auch als vor 3 Jahren die ersten Anzeichen ihrer schweren Erkrankung aufgetreten sind, hat sie nie ihre Würde und ihren Humor sowie die Kampfeskraft verloren. Sie war sich der Schwere ihrer Erkrankung bewusst und hat alles vorausschauend geregelt. 

Es schmerzt, einen so besonderen Menschen zu verlieren. Es spendet aber auch Trost, dass das Lebenswerk von Renate und Roland durch die Stiftung weitergeführt wird. 

Liebe Renate, DANKE für Alles!